Ein sehr verspätetes Neues Jahr wünschen wir euch und nutzen gleich noch die Gelegenheit, euch etwas auf den neuesten Stand zu bringen. Das werden wir beide wiedermal getrennt erledigen, denn sowohl Weihnachten, als auch Silvester und den ganzen Januar haben wir in verschiedenen Teilen Brasiliens verbracht.
Salvador (Hauptstadt Bahias)
Am übernächsten Tag fuhren wir alle gemeinsam (das heisst im Klartext über 22 Leute) an den Strand, wo wir praktisch eine Woche, nur gestört von gelegentlichen Wolkenbrüchen, am Strand faulenzten und im übrigen die Nacht zum Tag machten. Silvester fügte sich sehr gut ein. Wir opferten der Candomblé-Göttin des Wassers, Iemanjá, Blumen. Ausserdem wurde ich noch mit anderen exotisch-brasilianischen Silvesterriten vertraut gemacht. Unter anderem musste ich über sieben Wellen springen und mir dabei jedes mal etwas wünschen.
Alles war wunderbar!
Nach Silvester verbrachte ich noch vier höchst ereignislose (und philippelose - weil der sich schon nach Manaus aufgemacht hatte - ) Tage im CIEDS-Büro bevor ich mich am 7. Januar endlich(!!!) für einen Monat nach Bahia aufmachte. Allein. Erstmal. Nach einer Woche kamen Alê, Karina und meine kanadische Gastschwester Mi nach. Es fällt mir leider sehr schwer, eine angemssene Zusammenfassung für diese Reise aufs Papier zu bringen. Ich werde es mit Fotos kompensieren, die wahrscheinlich schon genug erklären.



Für alle mit vertieftem Interesse an meiner Reise oder an der Region Bahia biete ich eine Rundmail an (einfach per Mail anfragen). Lass hier nur ganz kurz angemerkt sein, dass Bahia im Nordosten Brasiliens eine beeindruckende Region ist, wo sich afrikanische Bräuche mit europäischen Kolonialallüren vermischen... voller Samba und (so turimässig es klingen mag) Lebensfreude. Ich kam schwer beeindruckt und etwas traurig ob meiner Rückkehr nach São Paulo zurück.






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